Ach, das war endlich wieder einmal nettes natürliches Leben ohne Handschuhe und Bügelfalte!
Ich kam immer näher.
Aus der schwarzen Masse wurden einzelne dunkle Gruppen und Schatten. Einen Augenblick leuchtete zwischen den Schatten matter Lichtschein auf, und ich glaubte, die Umrisse eines größeren Gebäudes zu erkennen. Da stolperte ich über irgend etwas, fiel, schimpfte leise, und wollte wieder aufstehen, als plötzlich harte Fäuste von rückwärts mir den Hals umkrampften. Instinktiv schlug ich mit aller Kraft mit beiden Armen nach hinten. —
»Tu' das noch einmal,« sagte eine Stimme in hartem, schlechtem Englisch, »und ich dreh' dir den Hals 'rum! So! Jetzt gehst du vorwärts, langsam, und denkst daran, daß dicht hinter dir ein Mann mit einer Spitzhacke ist, der dir im Notfall gern den Schädel einschlägt!«
»Allright, allright,« brummte ich. Etwas Gescheiteres fiel mir nicht ein. Und rieb mir den schmerzenden Hals.
Ich wurde vorwärts gelenkt, gepufft, gestoßen, immer unter denkbar verständlichsten Anspielungen auf die Spitzhacke und meinen Schädel, sah dunkle Hütten, eine Art Straße, ein größeres Haus, wurde hinüberbugsiert, zu einer Tür geschoben, mit einem gewaltigen Puff hineinbefördert, sah Licht, viele Männer in einem großen Raum, und war im Nu umdrängt. Leidenschaftliche Stimmen brüllten auf mich ein —
»Ruhe!« schrie der Mann, der mich gefangen hatte, ein riesiger bärtiger Geselle, der mich bequem hätte erdrücken können.
»Sie haben auf uns geschossen — 's ist einer vom Büro — schlagt ihn tot!«
Wilde Gesichter drängten sich dicht vor meinen Augen, gellende Stimmen schrien, und ein harter Schlag traf meine Rippen. Da schlug ich zu, dem nächsten mitten ins Gesicht, und brüllte aus Leibeskräften: