»Ich will nur wissen, was dabei herausspringt!«
»Wobei?«
»Dabei, daß die ganze gesegnete F-Schwadron geschlagene acht Tage für euch Flaggenwedelgesellschaft sauer gearbeitet hat. Könnt ihr eure verdammte Arbeit nicht selber besorgen?«
»Nich', wenn wir Kavalleristen kriegen können!« grinste Hastings.
»Fünfzigmal zum Quartiermeister gerannt und fünfzigmal zurück — die alte Bude gefegt, geputzt, gespült, gestrichen — die Betten geholt, aufgeschlagen, bezogen — Küche eingerichtet — weiß der Teufel, was sonst alles noch — alles für die Herren Signalisten, die uns den Kuckuck 'was angehen — nette Arbeit für 'n alten Kavalleristen; niedliche Arbeit; muß ich sagen. Lieber will ich noch einmal zwei Zentner Kubaspeck futtern un' mein altes Fell von kleinen Espagnoles noch mehr vollschießen lassen. Hast du was abgekriegt da drunten im Santiagotal, old boy?«
»No — nix,« brummte Hastings.
»Kann ich mir denken! Habt euch in' Boden eingekratzt, ihr alten Signalmaulwürfe, eh? Ich hab' 'n Schuß in den rechten Arm und 'ne Kugel in den Bauch gehabt. Klettern wir da den Hügel 'rauf — ich vorne — ein Spanier legt links auf mich an, einer rechts, ein langer Kerl sticht mit dem Bajonett auf mich los — un'...«
»Das genügt, Mc. Gafferty!« sagte der alte Signalsergeant entsetzt. »Ich geb's auf. Ich bin derjenige, welcher! Bier sollst du trinken, bis die alte Kantine leergepumpt ist, und wenn's mich zehn Dollars kostet, aber deine verdammten Geschichten erzähl' deiner verstorbenen Großmutter! 's ist doch gut, daß anständige Leute nach Fort Myer kommen, die euch Lügenpack von Kavalleristen — — —«
Mc. Gafferty hielt seine gewaltige braune Tatze wie einen Schallbecher vors Ohr und tat mächtig erstaunt.
»Anständige Leute?« wiederholte er grinsend. »Wer könnte das sein?«