»Das genügt für den Anfang!« erklärte Miß O'Bryan. »Nun passen Sie 'mal auf. Die da heißt Flossy und mich nennt man Nicky. Sie dürfen Miß Flossy und Miß Nicky sagen. Meinetwegen können Sie das Miß auch weglassen. Aber seien Sie ein guter Junge und erzählen Sie uns was. Wir müssen den ganzen Tag arbeiten und möchten uns jetzt amüsieren!«
Ich nahm ein zweites Stück Steak und tappte behutsam unter dem Tisch nach jener Gegend, wo ich Nickys Füßchen vermutete...
»Nein!« erklärte Nicky. »Das ist zu leicht! Reden sollen Sie!«
»Was ist zu leicht?« fragte Flossy.
»Er ist mir auf den Fuß getreten,« erläuterte Nicky seelenruhig — und mir traten die Augen beinahe aus dem Kopf. Diese Nicky fing an, mir zu imponieren —
»Nicky! Flossy!« erklärte ich weinerlich. »Ich bin ein Fremdling in dieser großen und schönen Stadt und unwert des Glücks, zwischen den beiden schönsten Frauen des größeren Neuyork meinen bescheidenen Imbiß einzunehmen. Sie sehen mich einfach sprachlos. Berückt! Zerschmolzen! Weg!«
»Sehr gut! Trinken Sie um Gotteswillen 'nen Cocktail, auf meine Kosten!« rief Flossy.
»One cocktail — Manhattan — on Miss Rafferty!« befahl ich laut und hörte drüben, einige Sitze weit weg, Mrs. Bailey lachen. —
»Sie sind 'n guter Junge,« erklärte Nicky. »Es muß ekelhaft sein, da hereingeschneit zu kommen wie 'n armer Waisenknabe und ausgerechnet zwischen zwei frechen Dingern, wie Flossy und Nicky es nun einmal sind, sitzen zu müssen — —«
»Yes, too bad. Einfach scheußlich für Sie, nicht wahr?«