Teure innig geliebte Mutter, um Mittag; jetzt stehen wir bereit auf der äußersten Stellung. Ich sende Dir meine volle Liebe. Was auch geschehen mag, das Leben hat uns manch Schönes gegeben.
In diesem Kampfe, an diesem Tage, dem 6. April ist der Verfasser dieser Briefe spurlos verschwunden.
Fußnoten
[1)] „Lied der Gottheit,“ Episode des Mahâbhârata. (D. Übers.)
[2)] Défaillance; vergl. Shelley: faint, „my faint heart“, . . . „I faint, i perish with my love“. (Der Übersetzer.)
[3)] Unterleutnant André Cadoux, ruhmvoll vor dem Feinde gefallen, den 13. April 1915.
[4)] Siehe Maurice Barrès: L’âme française et la guerre, I. L’Union sacrée, Paris. Emile-Paul. 1915. XVI. L’aigle survole le rossignol. „Schon unterscheide ich durch welches Aufblühen die junge Literatur, nach den Lehren des Krieges, für den Anteil, den sie an dem gewaltigen Kampf nimmt, wird belohnt werden.“ Aus dem Kriege zurückgekehrt, „werdet Ihr, Schriftsteller, Eure Träume übertreffen, wie der Adler über die Nachtigall emporfliegt.“ (S. 87.)
[5)] Beethoven: sechs Lieder von Gellert, Op. 48. Nr. 6. „Die Ehre Gottes in der Natur.“
[6)] Albert Samain: Au Jardin de l’Infante (L’allée Solitaire).
[7)] Ein Teil dieses Heftes ist oben mitgeteilt worden.