„Und die Koffer, die hier an Bord gekommen sind?“
„Ich reise nur mit einer Handtasche!“ versetzte Peter Voß, holte sie heran und griff hinein. „Am besten ist wohl, ich legitimiere mich sofort. Denn wenn die Frau wirklich die Identität leugnet, dann bin ich so gut wie machtlos. Ich habe zwar Photographien und Fingerabdrücke, auch verschiedene Steckbriefe. Aber das sind alles unzuverlässige Beweismittel.“
„Lassen Sie nur stecken!“ wehrte der Kapitän ab.
Polly saß unterdessen auf dem Sofa ihrer Kabine und flirtete mit Bobby Dodd. Und wie sie flirtete! Die Zeit verging im Fluge. Er brannte schon seit anderthalb Stunden lichterloh.
„O Mrs. Voß!“ schwärmte er sie an. „Sie lassen mich hoffen, alles hoffen.“
„Machen Sie keinen Kniefall vor mir, Mr. Dodd!“ lächelte sie ihn verlockend an. „Mein Mann hat auch damit angefangen. Hoffen dürfen Sie, aber hoffen Sie nicht zu viel.“
„O, ich bin so bescheiden!“ sprach er und haschte nach ihrer Hand.
„Mr. Dodd!“ warnte sie ihn und legte die Hände in den Nacken, wobei sie ihm einen schmachtenden Blick zuwarf. „Ueber den Punkt, wo die Bescheidenheit anfängt unbescheiden zu werden, läßt sich streiten. Ich habe Ihnen nur eine Plauderstunde gewährt. Das ist alles.“
„Das ist alles!“ wiederholte er mit anderer Betonung.
„Oder nichts!“ lachte sie.