4.
Vier schlägt die Glock'!
Der Gaul der scharrt,
Es graut der Tag,
Die Stallthür' knarrt,
Mein Pferdchen, man bringt Futter dir.
Die Glock' schlägt Vier!
IV.
Vier Elemente schuf uns Gott,
Sie folgen seinem Machtgebot;
Das Wasser, Feuer, Erd' u. Luft,
Dies Alles zur Anbetung ruft.
Nichts kann ohn' diese Vier geschehn,
Nichts in der Welt ohn' sie besteh'n.
2 u. 2 = 4.
3 u. 1 = 4.
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2 v. 4 bl. 2.
1 v. 4 '' 3.
3 v. 4 '' 1.
Ein Apfel Diese 4 Stücke
in 4 Theile ge- will ich an meine
theilt, hat 4/4. Mutter und meine bei-
nehme ich 1/4 weg, den Geschwister so
so bleiben? verschenken, dass Mut-
nehme ich 2/4 oder 1/2 ter noch mal so viel
weg, so bleiben? bekommt, als jeder der
nehme ich 3/4 fort, Geschwister. Wie mache
so bleibt? ich das?
Wieviel kostet 1/4 Q. Essig, wenn das Quart 4 Dreier kostet?
4
Vierspänner.
5.
Fünf schlägt die Glock'!
Das Vöglein singt,
Die Morgensonn'
Hervor jetzt dringt;
Der Wandrer greift zum Wanderstock.
Fünf ist die Glock'!
V.
Fünf Sinne dir gegeben sind,
Damit nim Alles wahr, mein Kind;
Gesicht, Geschmack, Geruch, Gehör,
Gefühl zählt fünftens auch hierher.
Bewundere der Schöpfung Pracht,
Wie weise Alles ist gemacht.
1 u. 4 = 5.
3 u. 2 = 5. 4 u. 1 = 5.
2 v. 5 bl. 3. 1 v. 5 bl. 4.
3 v. 5 bl. 2.
1 v. 5 bl. 4. 4 v. 5 bl. 1.
5
Fünf-eck.
6.
Sechs schlägt die Glock'!
Der Hofhund bellt,
Der Hirte treibt
Hinaus auf's Feld.
Steh' auf, steh' auf, du faule Hex'!
Die Glock' schlägt sechs!
VI.
Im sechsten Jahre da beginnt
Für dich ein neues Leben, Kind!
Da musst du in die Schul' hinein,
Und wirst durch Fleiss uns recht erfreu'n.
Denn wenn du einst erwachsen bist,
Dein Glück aus diesem Fleiss entspriesst.