[1] Die Oeffnung dieser Häfen hat sich so erspriesslich erwiesen, dass darüber einige interessante Thatsachen in einem besonderen Kapitel mitgetheilt werden sollen, — grösstentheils nach mündlichen und schriftlichen Bemerkungen des vor drei Jahren verstorbenen englischen Vizekonsuls N. Loney und nach späteren Konsulatsberichten. [↑]

[2] 1868 liefen 112 fremde Schiffe von 74,054 Tonnen, 93 spanische von 26,762 Tonnen in Manila ein; erstere kamen fast alle in Ballast, und verliessen den Hafen mit Ladung; letztere kamen und gingen beladen. (Ber. d. engl. Konsuls 1869.) [↑]

[3] 1868 14,013,108 Doll. Gesammtausfuhr, England 4,857,000 Doll., das ganze übrige Europa 102,477 Doll., wobei freilich der von der Kolonie nach Spanien gesandte Tabakstribut (3,169,114 Doll.) nicht mitgerechnet wird (Ber. engl. Kons. 1869). [↑]

[4] Lapérouse nennt Manila die vielleicht am glücklichsten gelegene Stadt der Welt. [↑]

[5] Näheres über das Zollwesen s. im Anhange. [↑]

[6] Sapán oder Sibucao, Caesalpinia Sappan. Das Fernambuk- oder Brasilholz, dem das Kaiserreich Brasilien seinen Namen verdankt, kommt von C. echinata und C. brasiliensis. (Die älteste Karte von Amerika bemerkt vom Lande des Brasil[holzes]: hier giebt es weiter nichts brauchbares als Brasil.) Das Sapan der Philippinen ist reicher an Farbstoff als die übrigen ostasiatischen, steht aber dem von Brasilien nach. In neuer Zeit hat es seinen Ruf verloren, da es aus Unverstand häufig zu früh geschnitten wird. Es geht vorzüglich nach China, dient zum Rothfärben und -drucken. Das vorher mit Alaun gebeizte Zeug wird dort zum Schluss in ein schwach alkoholhaltiges Alkalibad getaucht. Das in den Kleidern der ärmeren Chinesen so häufige Braunroth ist mit Sapan dargestellt. [↑]

[7] Ein interessantes Verzeichniss der zu jener Zeit von den Chinesen eingeführten Waaren findet sich im Anhang. [↑]

[8] Schon damals gingen grosse Mengen kleiner Muscheln (Cypraea moneta) nach Siam, wo sie noch heut als Münze dienen. [↑]