»Ich sag’ euch, er ist ein Zauberer! Erst jüngst hat er eine ungewinnbare Wette gegen mich gewonnen an diesem braunen Dämon –« Und er wollte dem Sklaven eine [pg 205]Feige ins Gesicht werfen: aber dieser fing sie behende mit den glänzend weißen Zähnen und verzehrte sie mit ruhigem Behagen.

»Gut, Syphax,« lobte Cethegus, »Rosen aus den Dornen der Feinde! Du kannst ein Gaukler werden, sobald ich dich freilasse.«

»Syphax will nicht frei sein, er will dein Syphax sein und dein Leben retten wie du seins.«

»Was ist das – dein Leben?« fragte Lucius Licinius mit erschrockenem Blick. – »Hast du ihn begnadigt?« sagte Marcus.

»Mehr, ich hab’ ihn losgekauft.«

»Ja, mit meinem Gelde!« brummte Massurius.

»Du weißt, ich hab’ ihm dein verwettet Geld sofort als Peculium geschenkt.«

»Was ist das mit der Wette? erzähle, vielleicht ein Stoff für meine Epigramme,« fragte Piso.

»Laßt den Mauren selbst erzählen – sprich, Syphax, du darfst.«