Einen Tag, nachdem wir beim Kommissär waren, sagte mein Vater zu mir: »Ich wollte dich eigentlich recht fest durchhauen, weil du so ein Saumensch bist …«
Es war das einzige, was ich über den Fall von ihm gehört hatte. Ich erschrak und meinte: »Aber ich kann doch nichts dafür …«
»Na ja«, brummte er, »ist eigentlich wahr …, so ein Schweinkerl …« Nach einer Weile sagte er: »Geschehen ist geschehen …«
Und wieder nach einer Weile: »Jetzt werd' ich aber aufpassen auf dich, verstehst …? Du gehst mir nirgends hin, ohne Erlaubnis …, und …, und …«, er stockte, dann rief er heftig: »Und von heut ab schlafst du da …« Er deutete auf das Bett der Mutter.
Ich war erstaunt, und er setzte hinzu: »Es sind immer Bettgeher da …, man kann nicht wissen …, ich will aufpassen …«
So schlief ich von diesem Abend Bett an Bett mit meinem Vater.
Als er vom Wirtshaus nach Hause kam, war es vielleicht schon elf Uhr, und ich wachte nicht auf.
Erst als er vielemale geflüstert hatte: »Bist du da …? Hörst …, bist du da …?« erwachte ich, und schlaftrunken antwortete ich: »Ja, Vater …«
»Wo bist du?«
»Da, Vater, da bin ich …«, sagte ich vom Schlafe befangen.