»Ich will's wissen …«, zischelte er mir zu, und faßte mich wieder dort an.
»Aber Vater«, bat ich, »was tun S' denn Vater …?« Sein Finger saß mir im Loch. »Vater, Vater …, hören S' auf«, flüsterte ich ihm zu, »Sie wissen ja …, er ist drinn g'wesen …, ja …, hör'n S' auf …«
»Hat er dich gevögelt …?« Der Finger bohrte weiter.
»Ja«, sagte ich schnell, »er hat mich halt gevögelt …, ich kann ja nix dafür …«
»Das ist dein Glück …«, brummte mein Vater, ließ mich los, drehte sich um und schlief ein.
Ein paar Nächte lag ich ruhig neben ihm im Bett; er faßte mich nicht an, und ich vergaß ganz, was vorgefallen war, oder wenn ich daran dachte, schrieb ich dieses sonderbare Benehmen der Wut zu, die mein Vater wegen des Katecheten haben mochte.
Am Samstag waren wir im Gasthaus gewesen, und als wir uns niedergelegt hatten, griff der Vater wieder zu mir herüber.
»Du«, sagte er, indem er meinen Busen suchte.
»Du …«
»Ja, Vater …«