»Zehnmal«, fragte er, »auf einmal?«

Ich mußte lächeln. »Aber nein …, jedesmal einmal …«

»Also zehnmal …?«

Und er fingerte meine Brustwarze, daß sie höher und höher wurde. Ich hatte ein Gefühl von Neugierde, Wohlsein, Geilheit und Scheu, und die Scheu überwog noch, deshalb nahm ich seine Hand und drückte sie mehr von mir fort.

»Gehn S', hören S' auf, Vater, was machen S' denn?«

»Nix, nix …«, brummte er und zog sich zurück.

Wieder war ein paar Tage Ruhe. Ich schlief meistens schon, wenn der Vater nach Hause kam. Daß er etwas anderes von mir wollte, fiel mir nicht ein. Ich glaubte nur, er könne sich über den Katecheten nicht beruhigen.

Da fing er wieder eines Abends an. Wir hatten uns gleichzeitig zu Bett gelegt, und während er nach mir tastete, fragte er: »Was hast denn g'macht heut den ganzen Tag?«

»Nichts, Vater …«, antwortete ich.

Er fuhr mir schon in den Hemdausschnitt und ich hielt mir die Hände vor der Brust.