Eine kleine dicke Frau empfing uns. Sie war blond, hatte eine gedrungene Gestalt, die in einem roten Schlafrock noch fetter aussah. Ihre Augen schienen mir unterkohlt zu sein. Sie sah mich grüßend an und meinte: »Die wird gerad recht sein …«

Der Photograph sagte: »Tummeln wir uns, damit wir das Licht benützen.«

Sie sagte: »Soll ich den Albert holen?«

Er: »Aber natürlich, wir können ja absolut nichts anfangen ohne ihn.«

Sie wollte fort, aber er hielt sie auf:

»Warte, ich hol' ihn selbst. Tut's euch lieber derweil herrichten.« Damit entfernte er sich durch den Garten. Die Frau sah ihm nach und meinte: »Jetzt fürchtet er sich schon wieder, ich könnt' mit dem Albert allein sein.«

Dann führte sie mich ins Haus, direkt in das Atelier, das mir mit seinem Glasplafond und seinen hohen Fenstern sehr gut gefiel. Sie öffnete eine Tapetentür, nachdem sie einen Schrank, der sie verborgen hielt, weggeschoben hatte. Wir traten in eine Kammer, in der nur ein kleines, hoch angebrachtes Fenster Licht einließ.

»Ziehn Sie sich aus …«, sagte sie zu mir.

Zu meinem Erstaunen aber begann auch sie ihren Schlafrock abzustreifen.

»Sie müssen alles ausziehen«, meinte sie, »nur die Strümpfe und die Schuhe können Sie anbehalten.«