»Hättst dich zurückgehalten, ich will auch was haben«, schalt die Mutter.
Der Vater wollte sie vertrösten: »Mußt halt warten bis später.«
Sie atmete keuchend, schwieg ein paar Minuten, dann fing sie wieder an: »Steht er dir nimmer?«
»Jetzt nicht.«
»Wart!« sagte die Mutter, »ich werd' ihn schon in die Höh' bringen …« Sie setzte sich im Bett auf, und ich sah, wie sie über den Vater gebeugt heftig an seinem Schweif herumarbeitete. Er griff ihr dabei ein paarmal an die Brust, lag aber dann ganz still da. Das dauerte beinahe eine viertel Stunde. Dann sagte er verdrießlich: »So laß doch, es geht ja nicht, du siehst es ja …«
Die Mutter weinte beinahe: »Was soll man denn da tun …? Was soll man denn da tun …?«
»Garnix kannst machen …«, brummte der Vater, »laß stehen …, es geht halt nicht mehr …«
Die Mutter jammerte, riß aber noch weiter an dem Schwanz herum. Dann sagte sie schwach: »Mir tut schon die Hand weh …«, und gleich darauf: »Probier' ich's halt so …« Sie bückte sich und nahm die weiche Nudel in den Mund. Ich hörte sie lutschen und schmatzen und dabei schnaufen. Nach einer Weile aber fuhr sie wieder auf und war zornig: »Er steht und steht halt nicht. Jessas, das is ein Kreuz mit so ein' Mann …, das versteht er, daß er mir zwei-, dreimal die Fut auswetzt und dann spritzt er ganz teppert hinein und denkt nicht dran, daß die Frau auch was haben will.«
Mein Vater sagte kein Wort. Die Mutter aber gab nicht nach: »Ja, was tu' ich denn nur …, jetzt hat mich das Vögeln so aufgeregt …, und dann das Spielen mit dem Schwanz, und das in den Mund nehmen …, was tu' ich denn nur …, das machst mir aber öfters so …, das kenn' ich jetzt schon …, da kann man ja narrisch werdn … Was möchst denn du sagen, wenn ich dich wegstoßen möcht vor dem Spritzen? Was? … Du möchst halt zu einer andern gehn …, die Mannsbilder …, die können sich leicht helfen, die laufen halt zu einer Hur … Aber ich …, was wär' denn, wenn ich mich jetzt von ein' andern vögeln lassen möcht'?«