Ich: »Und hast du's geschluckt?«
Zenzi: »Manchesmal …, ein bissel schluckt man ja überhaupt immer.«
Ich: »Und er …, hat er nicht …?«
Zenzi: »Aber natürlich. Stundenlang ist er mir auf der Fut gelegen und hat sie mir ausgeschleckt und hat mir den Kitzler herausgesutzelt, denn er hat gesagt: ›Wart, das tu' ich dir, damit du auch davon was hast.‹«
Ich: »Na …, und hast du was gehabt davon?«
Zenzi: »Sei so gut …, das nimmt einen genug her, so wohl tut das.«
Ich: »Ja …, ich kenn' es …, es ist süß …, ich wollt', es wär' jetzt jemand da, und möcht's uns machen.«
Zenzi: »Ja …, das wollt' ich auch.«
Wir quälten uns schon die ganze Zeit an unseren Muscheln. Zenzi an der meinigen und ich an ihrer. Jetzt konnten wir uns nicht mehr zurückhalten und legten uns nebeneinander hin und fingerten uns, daß uns bald wieder der Quell zu fließen begann. Dann waren wir wieder beruhigt, setzten uns auf, und ich verlangte, Zenzi solle weitererzählen.
Sie tat es: »Schau meine Duteln an …«, fuhr sie fort, »wie groß sie sind …, der Rudolf sagt, daß ich sie vom vielen Schlecken und Vögeln so zeitig bekommen hab'. Schon mit neun Jahren hat's angefangen, und Haare hab' ich damals schon zwischen den Füßen bekommen …«