Der Hausknecht des als Knauser bekannten Kaufmanns Knickrig begeht das Jubiläum seiner 25jährigen Tätigkeit in Knickrigs Hause, bei welcher Veranlassung letzterer ihn morgens in sein Kontor ruft und ihm nach einigen salbungsvollen Worten über bewiesene Treue usw. eine entsprechende Belohnung verheißt, welche er dem mit hochgespannten Erwartungen vor ihm stehenden Hausknecht in Gestalt seines Porträts überreicht. „Aber, Herr Knickrig,“ ruft der Hausknecht, das Porträt betrachtend, „das sieht Ihnen ähnlich!!“
Mit vereinten Kräften
„Bei den Schmumüllers soll's ja so wackelig stehen.“
„Das wundert mich nicht. Die ganze Familie von acht Köpfen ist im Geschäft tätig und jeder verrechnet sich zu seinen Gunsten.“
Unter Geschäftsfreunden
Löb Wasserfloh, Grünwarenhändler aus Tarnapol, schreibt an seinen Spediteur Nachmann Traubeles in Alexandrowo:
„Ich bestätige Ihnen den Empfang von 1500 Gulden. Drei Banknoten à 100 Gulden waren falsch. Diesmal gelang es mir doch, dieselben unterzubringen.“