Aus der Cholerazeit

Hotelier: „Mein Herr, ich muß Sie im Interesse meines Hotels und beziehungsweise meiner sonstigen Gäste dringend ersuchen, sich untersuchen zu lassen, denn Sie waren in dieser Nacht achtmal am Abort!“

Handlungsreisender: „Ganz richtig! Aber beruhigen Sie sich nur, mein Lieber! Es war eben siebenmal besetzt!“

Ueberlistet

Ein Hotelgast, welcher sich nicht den ganzen Tag mit seinem Schirm abschleppen will, läßt denselben im Lesezimmer stehen, nachdem er folgende Karte daran befestigt: „Dieser Schirm gehört dem Champion-Preisboxer Knuffer. Bin in zehn Minuten zurück.“ — Als er abends zurückkommt, ist der Schirm fort, an seiner Stelle aber findet Knuffer folgende Karte: „Diese Karte gehört dem Champion-Schnelläufer Eilemann. Kann nicht sagen, ob ich je zurückkomme.“

Hotelordnung im amerikanischen Osten

Im „Oklahoma-Hotel“ ist folgende Hausordnung im Fremdenzimmer vorgeschrieben: „Gentlemen, welche mit ihren Stiefeln zu Bette gehen, bezahlen einen Extrazuschlag. — Drei Schläge an der Tür bedeuten, daß ein Mord im Hause geschehen ist und daß Sie aufstehen müssen. — Das Abschießen einer Pistole ist kein genügendes Alarmzeichen. — Es ist verboten, die Tapeten abzureißen, um damit die Pfeife anzuzünden. — Die Ratten werden Sie nicht fressen, wenn sie Ihnen auch einmal übers Gesicht fahren. — Im Falle es durch die Decke zu stark hineinregnen sollte, finden Sie unter Ihrem Bett einen Regenschirm.“