In Galizien in einem kleinen Orte, wo kein Hotel existiert, steigt ein Reisender in einem Gasthofe ab. Um 12 Uhr mittags weckt ihn der Wirt und sagt: „Steh'n Sie auf, es ist Zeit zum Essen.“ Der Reisende sagt: „Ich dank' schön. Ich hab' kan Appetit.“ Der Wirt erwidert: „Ich brauch aber doch das Bettlaken zum Tischdecken.“

Was alles im Hotel liegen bleibt!

Herr Klepper war um 5 Uhr des Morgens aufgewacht, schnell zog er sich an und eilte nach dem Bahnhofe. Als das Zimmer aufgeräumt wurde, fand man seine drei falschen Zähne mit mächtiger Goldplatte. — Die Sängerin Jolanda war um 10 Uhr des Morgens abgereist, was hatte sie liegen lassen? Ein Strumpfband mit silbernem Schloß, Wappen A. von M. — Der Geschäftsreisende Schirmer war um 7½ Uhr morgens aufgestanden, unbekannt wohin gereist, was fand man in seinem Bette? Eine kleine goldene Uhr. — Herr Eberlein reiste in der Frühe ab, was fand man in seinem Bette? Ein kostbares Juchten-Zigarrenetui mit geheimem Verschluß. — Ein Brillantenhändler aus Brüssel hatte im Schlafzimmer eine Zahnbürste liegen lassen. Er holte sie nach einigen Tagen ab, da fand man auch noch einige Perlen dabei liegen, worauf er sagte, „die gehören nicht mir.“ — Mit einem großen Paket war ein Ehepaar angekommen. Sie zahlten im Voraus und gingen morgens in aller Frühe. Was ließen sie liegen? Ihr Paket. Es wurde geöffnet, und was fand man darin? Vier große Zigarrenkästen ohne Zigarren, aber mit Eierschalen. — Frau Professor hatte einige Tage im Hotel gewohnt, sie reist ab, da vergißt sie ihren Photographenapparat, den sie täglich spazieren führt, mitzunehmen. Ein Telegramm trifft ein; da fällt der Apparat auf den Boden und mit ihm Seife, Waschlappen, Puder, Schminke usw. Es war nur ein Renommierapparat gewesen; recht praktisch für die Frau Professor.

Mißverständnis

Ein Herr kommt in einen Handschuhladen.

Verkäuferin: „Womit kann ich Ihnen dienen?“