Vom Telegraphen-Kobold
Eine Depesche von dem Ableben des Vaters hatte folgende Fassung: „Vater sauft (anstatt sanft) verschieden.“
Die Telegrammadresse an eine Kammersängerin lautet: „An die Jammersängerin N. N.“
Von einem Verliebten aus der Ferne: „Liebes Rind (Kind), könnt' ich bei dir sein!“
Ein Kondolenztelegramm: „Auch wir sind schwer besoffen (statt betroffen).“
Eine Rückmeldung, betreffend die Unbestellbarkeit eines Telegramms wegen mehrerer gleicher Namen lautete: „Kohn ohne Bezeichnung des Vornamens unbestellbar, da mehrere gleichnasige.“ (Gleichnamige.)
Ein Kaufmann in Kr. ersuchte drahtlich einen ländlichen Verwandten um sofortige Absendung von „Grasbutter“. Das Telegramm ging durch Fernsprechverbindung weiter und der Verwandte erhielt eine Depesche mit der Weisung, „sofort Großmutter absenden.“ Letztere langte, in der Meinung, es sei etwas Außergewöhnliches passiert, alsbald sehr aufgeregt mit vielen Koffern und Schachteln in Kr. an.