Fein pariert

Zwei Handlungs-Reisende kamen in der Geschäftsunterhaltung etwas in Eifer, ja Erregung, so daß sich der Reisende Neidig zur Bemerkung verstieg: „Bei all Ihren Bestrebungen und Geschäftsmanipulationen erkennt man allenthalben nur das Trachten nach Verdienst, das heißt Geld, während ich und beziehungsweise mein Haus mehr nach Ehre trachten!“ — „Ganz richtig,“ erwiderte gelassen der Reisende Schneidiger: „Es trachtet eben jeder nach dem, das ihm fehlt!“

Schlagfertig

Wirt (erregt): „Armer Herr! Sie haben wohl keine Ahnung davon, daß ich von Weinreisenden heute schon so geplagt wurde, daß ich bereits zwei hinausgeworfen habe!“

Weinreisender: „Doch! Doch! Gerade daraus schließe ich ja, daß Sie Ihre werten Aufträge für mich bestimmt haben!“

Schadenfreude

Der Reisende von Schmonzes & Co. ist von seiner Frau mit Drillingen beschenkt worden. Deshalb muß sich der Chef entschließen, selbst auf die Tour zu gehen. Bei den ersten beiden Kunden Verwunderung, daß der Chef selbst reist und Bedauern des Reisenden, der ja schon so eine Menge Kinder hat. Er kommt zum dritten Kunden. „Nanu, Sie reisen jetzt?“ — „Ja, was soll ich machen, bei meinem Reisenden sind Drillinge angekommen.“ — „Was Sie sagen! Drillinge? Das ist ja großartig! Das geschieht dem Kerl recht!“ — „Na, hören Sie mal. Sie sind der erste, dem der Mensch nicht leid tut. Warum freut Sie denn das so ungemein?“ — „Ja, wissen Sie,“ grinst der Kunde, „das gönne ich dem Kerl! Jetzt sieht er doch mal, wie das ist, wenn man ein Stück bestellt, und dreie kommen an!!“ —