. . . Ich lebte einmal mit einem Mädchen wie du.

Germaine:

Mon petit loup, das habe ich gemerkt. Wie hieß sie?

Ostap:

Aber ich liebte sie nicht. Das war der Unterschied. Ein; paarmal soupierten wir im Pavillon d’Armenonville. Am nächsten Morgen hatten wir nichts. . . . Sie hieß Suzanne. Ich malte damals in der Art von Matisse. Es galt noch als modern. Wir waren so glücklich, daß ich das Rot aus Suzannes Schminktöpfen als Abendrot auf meine Leinwand schmierte und das Indisch-Gelb aus meinen Tuben als Butter aufs Brot quetschte. Sie hieß Suzanne. Vor mir hatte sie einen Boxer geliebt. Damals war ich glücklich; ich war ja dumm genug dazu.

Germaine
(sich ankleidend):

Trink doch mehr Kognak.

Ostap
(trinkt gierig aus der Flasche):

Du auch.

Germaine
(trinkt gierig aus der Flasche):