Du brauchst es ja nicht zu tun. Du bist an nichts gebunden. Aber sag’ nur einen Augenblick, daß du es tun willst. Du brauchst es ja nicht zu tun. Es macht mich so namenlos glücklich, wenn du es nur sagst. Du bist an nichts gebunden.
Ostap:
Wir werden uns heiraten.
Germaine:
. . . Wäre es möglich, daß ich dich einst nicht mehr liebte, so könnte ich nicht sagen: „Ich habe dich geliebt.“ Das . . . dächte ich dann nicht mehr aus. Vergangen könnte dies nur sein, wenn ich nicht mehr wüßte, wie süß es war. Wenn ich kein . . . Bewußtsein mehr hätte. Wenn ich . . . nicht mehr Herrin meiner selbst wäre. Sonst wäre es: grauenvoll. Du . . .
Ostap:
Bitte, sprich nicht von mir! Ich komme nicht im geringsten in Betracht! Ich bin ein alter Mann. Ich habe graue Haare. Ich bin . . . dein Publikum. Ich lebe von dem Gifte das du bist. Ich habe nie eine Rolle gespielt. Ich bin ja überglücklich, wenn du totkrank bist, nur damit ich eine Rolle übernehmen darf: in tiefster Seele um dich besorgt zu sein.
Germaine:
Und doch hast du eine Rolle von mir angenommen. Das weißt du. Hättest du sie aber nur gespielt, so wärst du immer noch ein guter Schauspieler. Denn du hast so zu mir gesprochen, wie . . . Lupu Hood nicht zu mir gesprochen hat.
Ostap: