Karl. Jawohl, dieser Herr kam heute zu mir auf den Markt und sagte, du hättest ihn geschickt, mich zu dir zu führen, wenn dein Vater ausgeht.

Lottchen.
Aber Karl, was ist denn das, ich kenne ja diesen Herrn gar nicht?

Karl.
Wie?

Ajaxerle. Ja, wissen Sie, warum Sie mich nicht kennt? Sie hat mich noch nie gsehen.

Karl.
Herr, wie können Sie sich unterstehn, mit uns Spaß zu machen?

Ajaxerle. Ich will mir aber ein Spaß machen, ich will euch glücklich machen. Ihr Tausendsappermenter! Schlagts ein, verlaßt euch auf mich, ich bin ein ehrlichs Büble. Ich darf euch noch nicht sagen, was ich bin, aber unter uns gesagt ich bin was. Erstens bin ich ein Schwabe, und dann bin ich noch was, und wenn binne zwei Tagen nicht Hochzeit wird, so könnts mir was antun. Verlaßts euch nur auf mich, ich werd den Bauer schon herumkriegen und sagt er nein so ist bis heute abend doch die ganze Pastete in Ordnung. (Zu Karl.) Gehen Sie nur getrost nach Haus und warte Sie auf mich in Ihrer Hütte.

Lottchen (springt vor Freude).
Ists möglich? Ach Karl, wir wollen ihm vertrauen—

Wurzel (von innen).
Aufdecken lassen!

Lottchen. Himmel! Der Vater kömmt zurück! Ach, wenn er dich sieht, so ist alles verloren.

Karl.
Leb wohl, ich entspringe. (Will abgehen.)