Wurzel. Afterling. Musensohn. Schmeichelfeld.

Alle (übermütig schreiend). Der Hausherr soll leben! hoch—(Ein paar werfen die Gläser an die Wand.)

Wurzel.
Schlagts nicht so viel Gläser zusamm, ich bin ja kein
Glasfabrikant—

Schmeichelfeld (etwas angestochen). Ah was da, man hört so keine Uhr, wenn einmal die Gläser fliegen, so weiß man doch, wieviels gschlagen hat.

Musensohn. Aber jetzt ists aus, meine Herren, es ist fünf Uhr, und ich muß heute abend noch geschwind den letzten Akt von meinem Trauerspiel schreiben.

Schmeichelfeld. Was Trauerspiel? Lustig wollen wir von unserm teuern Herrn von Wurzel scheiden, dem aimabelsten Mann in der ganzen Stadt. Singen wollen wir, und dazu machen Sie uns Verse, wenn Sie ein Dichter sein wollen.

Musensohn.
Schön! Wir wollen die Freundschaft besingen.

Afterling (der einen starken Rausch hat). Ja singen, schön singen wollen wir, und hernach kerzengerade nach Haus. (Er taumelt. Alle lachen.)

Wurzel.
Der hat ihn heute.

Afterling. Lachen? Ihr Spitzbuben!—Seid nichts nütze—alle sind nichts nutz—Herr von Wurzel, alle, bis auf den (auf den Dichter zeigend)—und der ist auch nichts nutz. Aber Sie, Herr von Wurzel, sind ein großer Mann. Aber sind Sie aufrichtig, Herr von Wurzel! (Beschwörend.) Herr von Wurzel, sind Sie aufrichtig!— Haben Sie—keinen Punsch mehr?