Nigowitz.
Schreib sich der Herr ein.

Karl (schreibt schnell sich in das Buch ein).
So! und nun Brillant, du sollst ihr Brautring sein.

(Er stellt sich zum Scheiben und Nigowitz zu den Kegeln. Die Kortine geht auf, man sieht einen Wolkensaal. Neun rote Geister stehen auf einer Stiege mit vier breiten Stufen, sie sind mit Pfeilen bewaffnet, und das Haupt deckt ein Helm mit einer Spiritusflamme. Auf einem Postamente steht das Wort: Zauberring geschrieben, dieses bewachen sie und drohen auf Karl herab. Auf jeder Seite stehen vier, der Kegelkönig auf dem Postamente.)

Chor.
Laß ab! Laß ab!
Die Kugel rollt ins Grab!
Laß ab!

Karl.
Lottchen heißt die Schnur, mein muß sie sein!

(Er scheibt hinaus, die Kegel fallen alle um.)

Nigowitz (schreit aus vollem Halse).
Alle neune!

(Heftiger Donnerschlag. Pudel und Kegel verschwinden. Zwei Blitze fahren auf die Geister, welche von den Stufen stürzen, weh rufen und in dieser Gruppe verbleiben. Die Denksteine verwandeln sich in goldne Vasen mit Blumen. Hinter dem Postament steigt ein ungeheurer blauer Adler auf mit goldgesäumtem Gefieder, welcher den Ring im Schnabel hält und jetzt auf dem Postament sitzt.)

Karl (steigt die Stufen hinan, nimmt ihm den Ring aus dem
Schnabel und ruft).
Mein ist der Ring!

(Der Adler breitet die Flügel aus, welche halb so breit als das ganze Theater sind, schwingt sich über Karl auf und reißt einen idealen Thron in seinen Krallen mit, dessen Breite sich nach der Breite der Stiege richtet und Karln, der auf dem Postament, welches sich jetzt in den Thronstuhl verwandelt, sitzt und dessen Kleid sich in ein glänzendes changierte, überschattet. Die Geister huldigen ihm durch ein Tableau. Genien machen die Gruppe voll, und so fällt der Vorhang langsam zu.)