Karl.
Was soll das?

Zufriedenheit.
Karl, aus meiner Hand nur kannst du dein Lottchen erhalten, der
Bauer hat sie nur erzogen, ich bin die Bevollmächtigte ihrer
Mutter, doch wenn du deinem Reichtum nicht entsagst, wirst du
sie nicht erhalten.

Karl. Wie? Ich sollte wieder ein elender Fischer werden, da ich sie jetzt glücklich machen kann?

Zufriedenheit. Nie wird sie durch diesen Reichtum glücklich werden, denn ein böser Geist hat ihn geprägt.

Karl. Du lügst! Mit Gefahr meines Lebens hab ich ihn errungen. Du bist ein böser Geist, der mir mein Glück entreißen will! Fort! ich erkenne dich nicht.

Lottchen.
Karl, sie meint es gut—

Karl.
Glaub es nicht, Sie hat dich nur betört. Lottchen, wenn du
mich liebst, so eilst du zur Vermählung. Alles ist bereit.
Sieh mich zu deinen Füßen, ich habe jahrelang um dich gelitten.
Kannst du mich verlassen?

Lottchen. Nein, nein, das kann ich nicht! Verzeih mir, teure Freundin, aber mein Karl ist mir das Teuerste auf dieser Welt, ich folge ihm.

Zufriedenheit.
Du gehst in dein Unglück.

Lottchen.
Sei es auch, es geschieht für ihn. (Sie will auf Karl zu.)