Thronsaal im Eispalaste des Astragalus, mit hohen Säulen
geziert, die silberartig erglänzen. Im Vordergrunde ein hoher
Thron von pittoreskem Ansehen, als wäre er aus unregelmäßigem
Eis geformt.
Auf ihm Astragalus als Alpenkönig. Eine lange lichtblaue weißgestickte Tunika, weiten griechischen Mantel. Weißen Bart, auf dem Haupte eine smaragdene Krone. Vor ihm knien im Kreise ideal gekleidete Alpengeister. Weiße kurze Tunika, mit grünen Folioblättern garniert.
Chor.
Hehr zu schauen auf dem Throne
Bist du, Fürst der Alpenflur,
Denn dich schmückt der Tugend Krone,
Du vertilgst des Lasters Spur.
Astragalus (steht auf und spricht).
Auf des Thrones eisgen Stufen
Horcht ich gern noch eurem Chor.
Doch laßt uns den Fremdling rufen,
Denn die Zeit tritt mahnend vor.
Alpanor.
Lange steht er schon bereitet
In der Halle vor dem Saal.
Auch ist er schon angekleidet,
Wie dein Wink es uns befahl.
Astragalus.
Höhnt ihn aus, wenn er erscheint.
(Rappelkopf in einem drapfarben Reiseüberrock, gleichen
Gamaschen mit silbernen Knöpfen, schwarzem Haar, etwas hoher
Stirne, wird hereingebracht.)
Ein Alpengeist.
Fürst, hier ist der Menschenfeind.
(Alle lachen.)
Rappelkopf.
Nun? Was ist da Spaßigs dran?