quecksilber (kniet sich nieder). Linderl! Ich bitt dich, sei nur gscheit! Jetzt kannst mich doch bei der Nasen herumführen. Wenn mich jemand bei der Nasen erwischt, dem komm ich nicht mehr aus.

linda. Oh, du Unglücksvogel! Fort, ich kann dich nicht mehr ansehen.

zadi. Nun, ich will dich nicht länger leiden lassen. Trinke dort aus jener Quelle, und du wirst sie wieder verlieren. Wie ich diese Gegend bezogen habe, ist es mir auch so ergangen.

quecksilber. Ist das wahr? Dem Himmel sei Dank! (Läuft zur Quelle und trinkt, die Nase verschwindet, springt hervor.) Ist schon weg! Ah, das ist eine Freud!

quecksilber und linda (zugleich). Das ist a Freud!

(Beide hüpfen vor Freude. Wie sich ihre Gesichter begegnen, hören sie mitten unter dem Lachen auf. Quecksilber bleibt plötzlich ernsthaft stehen, und Linda ist betroffen.)

quecksilber. Was ists? Was wollen Sie? Sie mögen mich ja nicht mehr.

linda. Ah, jetzt mag ich dich schon wieder.

quecksilber. Da haben wirs! Wie ich mit meiner Schönheit Krida hab angsagt ghabt, hat s nichts mehr von mir wissen wollen, jetzt, weil ich wieder rangiert bin, jetzt mag s mich wieder. Was willst denn jetzt mit mir machen? Ich bin ja Betteltutti! (Zu Zadi.) Lieber Freund, wie soll ich Ihnen meinen Dank abstatten?—Wollen Sie mir nicht zweihundert Gulden leihen?

zadi. O ja. Zweihundert Prügel kannst du haben.