hassar. Du Katze, du, wo steckst du denn? Zoraide wird deine Backen schön bewillkommnen, wenn du ihr vor die Augen kommst.
linda. Sei nur nicht böse, lieber Hassar. Ich habe es schon recht bereut, daß ich mich von dem Landstreicher bezaubern ließ, dir abtrünnig zu werden.
hassar. Nun, das ist dein Glück. Was hast du denn da für schöne Feigen?
linda. Sie sind von unserm Hofgärtner und gehören nur für Tutu und Zoraide. Sie sind äußerst selten. Trage sie auf die Tafel, übergib sie nur unserem Herrn und der Prinzessin; ich hoffe damit, sie wieder gut zu machen.
hassar. Bei meiner Schönheit, das sind herrliche Feigen! Da will ich mich damit einschmeicheln; ich werde sagen, ich habe sie selbst gepflanzt.
linda. Nur geschwinde!
hassar. Ja, ja, geh nur.
(Linda geht zurück.)
hassar. Da muß ich ein Paar davon stibitzen. (Er steckt zwei Feigen ein.) Das wird ein herrlicher Schmaus für meine Schönheit sein. (Ab ins chinesische Lusthaus.)
linda (geht hervor). Wart, du Spitzbube, du wirst schön ankommen.—Er kommt schon. Nun?