tutu. Aber was hat der Puls mit unsern Nasen zu tun?

quecksilber. Erlauben Sie! Alles in der Natur steht miteinander in Verbindung. So hat auch Ihre Gurgel Einfluß auf Ihren Magen, die Hände auf die Backen, der Mund auf die Füße. Ich will Ihnen gleich einen Beweis geben, daß der Mund die Füße in Bewegung setzen kann. Ich habe zum Beispiel über einen ein loses Maul; und er nimmt einen Stock und prügelt mich tüchtig durch, so bleibt mir nichts übrig, als davonzulaufen. Also war mein Mund daran schuld, daß sich meine Füße in Bewegung gesetzt haben.

tutu. Aber wir reden ja von keinen Prügeln.

quecksilber. Erlauben Sie, ich rede aber sehr gerne von Prügeln. Da werde ich Ihnen nur geschwinde eine kleine Geschichte erzählen—

zoraide. Nein, das ist nicht zum Aushalten! Jetzt hören S einmal mit Ihren Gschichten auf, wir wollen aber keine Gschichten hören. Unsere Nasen ist die unglücklichste Gschicht, die man erleben kann.

quecksilber. Sie wollen also Ihre Nase verlieren? Warum haben Sie das nicht gleich gesagt? (Zu Tutu.) Trinken Sie hier aus dieser Flasche.

zoraide. Nun endlich bringt er einmal was heraus.

tutu. Da bin ich kurios. (Er trinkt, die Nase verschwindet.)

quecksilber. Na? Na? Was sagen Sie jetzt? Die große Nase ist fort!

tutu. Meiner Seel!