Chor.
Sollen wir noch lange harren?
Bald verläßt uns die Geduld!
Sind wir Geister seine Narren?
Unverzeihlich ist die Schuld.
Fee Aprikosa. Welche Beleidigung, Damen solange warten zu lassen, als wären sie seine Domestiken!
Alle. Das ist unerhört!
Erster Zauberer. Ich frage, wie kann man ein Geisterkönig sein und so lange schlafen?
Zweiter Zauberer. Und ich frage, wie kann man vernünftig sein und unvernünftig reden? Geisterkönig ist er; er muß für uns alle wachen, folglich muß er auch für uns alle schlafen.
Erster Zauberer. Seine Pflicht heischt aber, unsere Bitten zu hören.
Fee Amarillis. Und er kümmert sich gar nicht um uns; spart seine
Gunst nur für die Menschen auf.
Erster Zauberer. Er hat schon ungeheure Schätze der Luft entzogen und sie der Erde zugewendet.
Zweiter Zauberer. Sehen Sie, darum bauen sich die Leute jetzt so viele Luftschlösser. Wenn nicht das Sterben bei ihnen noch Mode wäre, so ging's dem Volk besser als uns.
Fee Aprikosa. Was wollen Sie denn? Er hat ja erst gestern einen Menschen, den er auf der Erde kennen gelernt hat, unter die Geister aufgenommen, weil ihn bei dem letzten Wetter der Blitz erschlagen hat.