Pamphilius. Auf Martini sind's 2000 Jahr.
Erster Zauberer. Haben Sie nicht selbst bemerkt, daß er Menschen mit Wohltaten überhäuft, die sie mißbrauchen und ihm mit Undank lohnen, und uns versagt er so vieles?
Pamphilius. Da haben Sie recht.
Zweiter Zauberer. Ja, und wär's nicht besser, wenn er sich von uns undankbar und schlecht behandeln ließe als von andern?
Erster Zauberer. Schweigen Sie.
Zweiter Zauberer. Ich kann auch meine Meinung sagen; ich war auch einmal ein starker Geist, jetzt bin ich ausgeraucht.
Fee Aprikosa. An allem ist die Fee Diskantine schuld, ihre schöne
Stimme hat ihn bezaubert.
Pamphilius. Also das ist die einzige Klage gegen den Zauberkönig? Nun, da muß ich Ihnen schon aus dem Traum helfen. Es ist wahr, Diskantine hat durch ihren Gesang vieles für die Menschen von ihm erwirkt; da sie aber mit ihrer Protektion auf lauter Unwürdige stieß, so ist er darüber so erzürnt, daß er sie auf die Spitze eines Berges verbannt und dort in einen Baum verwandelt hat.
Zweiter Zauberer. Was Sie sagen!
Pamphilius. Weil aber ihre herrliche Stimme ihn so oft entzückte, so wollte er ihr dieselbe auch als Baum nicht entreißen.