Schlußgesang

Valentin.
Wie sind wir doch glücklich, wir stehn auf dem Berg,
Jetzt zeigt sich der Kummer so klein wie ein Zwerg.
Und kommt er uns wirklich auch noch mal ins Haus,
Der Valentin jagt ihn zum Tempel hinaus.

(Der Chor wiederholt die zwei letzten Verse.)

Chor.
Und kommt er uns wirklich auch noch mal ins Haus,
Der Valentin jagt ihn zum Tempel hinaus.

(Auf den Bergen sieht man, wie in der Ferne die Senner und Sennerinnen die Kühe von den Alpen treiben, und sie singen wie Echo.)

Senner und Sennerinnen.
Dudeldide dudeldide! Die Küh treibts von der Alm.

Valentin.
Die Küh treibn die Sennrinnen just von der Alm.
Genügsamkeit bleibt doch die köstlichste Salm,
Der Reiche liegt schlaflos im goldenen Saal,
Doch kummerlos schlummert die Kuh in dem Stall.

Chor.
Der Reiche liegt schlaflos im goldenen Saal,
Doch kummerlos schlummert die Kuh in dem Stall.

Senner und Sennerinnen (in der Ferne).
Dudeldide dudeldide! Wie freut die Kuh der Stall.

Valentin.
Jetzt gehn wir zur Tafel, die macht erst den Schluß.
Für heut ist beendet ein jeder Verdruß.
Doch heb ich bei Tische den Ehrenplatz auf,
Vielleicht setzt sich Ihre Zufriedenheit drauf.