Valentin. Ja man kann nicht vorsichtig genug sein, weil das eine große Verantwortung wär.
(Beide ab.)
Zweiter Auftritt
Flottwell und sein Haushofmeister aus dem Schloß.
Flottwell. Wie stehts mit uns, mein alter Haushofmeister? Ist alles so, wie ichs befohlen habe? Ich will an Glanz durchaus nicht übertroffen werden, und für Amaliens Freude ist kein Opfer mir zu groß.
Haushofmeister. Jawohl ein Opfer, gnädger Herr. Da sich das Gastmahl heute glänzender noch wiederholt, so wird die Rechnung ziemlich stark ausfallen.
Flottwell. Drum ists ein Glück, daß Er sie nicht zu zahlen
braucht. Der reiche Flottwell wird doch keinen Heller schulden?
Wie ist es mit dem Schmuck, den ich bestellt, hat ihn der
Juwelier noch nicht gebracht?
Haushofmeister. Noch weiß ich nichts.
Flottwell (auffahrend). Den Augenblick schickt nach der Stadt. Es ist die höchste Zeit, er sollte schon die vorge Woche fertig sein.
Haushofmeister. Hätten Euer Gnaden ihn bei dem braven Mann bestellt, den ich Euer Gnaden empfohlen habe, so würden Sie ihn schon besitzen. Er würde schön und billig ausgefallen sein. Allein der Kammerdiener hat—