Gärtner (unbedeutend). Herr von Wolf—

Flottwell. Von Wolf? Von der Familie hab ich nie gehört.

Gärtner. Ja mit der Familie ists auch nicht weit her. Er war des Flottwells Kammerdiener.

Flottwell (rasch). Mein Kammerdiener? (Faßt sich.) Nicht doch—

Gärtner (macht große Augen). Was fällt Euch ein? (Für sich.)
Der Mann muß nicht in Ordnung sein? (Deutet aufs Hirn.) Jetzt
will der Lump gar einen Kammerdiener haben. (Laut.) Bei
Flottwell, sagt ich, der in Amerika gestorben ist.

Flottwell. Da hat Euer Herr vermutlich eine sehr große Erbschaft gemacht?

Gärtner. Nichts hat er gemacht! Den Flottwell hat er tüchtig übers Ohr gehauen. Da kommt sein Reichtum her. Der war so dumm und hat ihn noch dafür beschenkt. Hat ihn gehätschelt, und Unserer hat ihn dann brav ausgelacht und sagt ihm noch im Tod nichts Gutes nach. So gehts den jungen Herrn, die nur vertun und nichts verdienen können. Da hängen sie den Schmeichlern alles an, die andern Leute sind nicht ihresgleichen, und wenn sie in die Not dann kommen, lacht sie alles aus. (Gibt ihm Tabak.) Wollt Ihr eine Prise nehmen?

Flottwell. Ich danke! (Nach einigem Nachdenken.) Ich will ihn dennoch sprechen!

Gärtner. Nun wenn Ihr ihn in guter Laune findet, vielleicht schenkt er Euch etwas. (Greift in den Sack.) Ich will Euch auch auf ein Glas Branntwein geben.

Flottwell (spöttisch). Ihr seid zu gut. Ich bin Euch sehr verbunden.