nachtigall. Nichts marsch, halt! wird kommandiert. Da haben Sie Ihre zwei Groschen, mit denen kaufen Sie mir die Grobheiten nicht ab, die ich Ihnen heut noch antun will.—Über meine Stimm haben Sie gschimpft? Sie haben gsagt: ich heiß deswegen Nachtigall, weil d Leut immer ein Gall haben, wenn ich auf die Nacht sing.
fremder. Kerl, ich nimm mein spanisches Rohr und—
nachtigall. Was? Für deutschen Gsang wollen Sie spanische Schläg hergeben? Wenn Sie ein gschickter Harfenist sein, so lassen Sie ein paar tüchtige Triller heraus; aber Sie sind ein Sänger der Vorzeit, der in der jetzigen nichts mehr kann.
fremder. Meine Herren, nehmen Sie sich um mich an, ich bin ein Reisender.
nachtigall. Und ich bin ein Rasender. Und wenn Sie noch so weit gereist sind, in meinen Augen sind Sie doch nicht weit her.
wirt. Jetzt sei der Herr still, oder ich red aus einem andern Ton.
nachtigall. So stimmen Sie einen an! Ich red einmal aus dem F.
wirt. Ich sag drauf G. (Zeigt auf die Tür.)
nachtigall. Was G! Solche Buchstaben stoßen sie aus? Ah, jetzt muß ich als Harfenist andre Saiten aufziehn. schuster. So, jetzt geht er übern Wirt auch.
wirt. Ich verbiet Ihm mein Haus ganz.