Simplizius. Richtig, fangen Sie nur zum möblieren an. (Ruft.) Nur warten.
Riegelsam. Warten? Du verdammter Bursch', wart' du auf meinen Stock,
wenn ich hineinkomm'.
(Ewald hat indessen die Fackel geschwungen, die sich selbst entzündet.)
(Musik.)
Auf einen Schlag verwandelt sich das schmutzige Zimmer in ein herrlich gemaltes und reich möbliertes. Grosse Gemälde mit goldenen Rahmen, nebst einer schönen Wanduhr präsentieren sich. So verwandeln sich auch die Türen, das Fenster, Tisch und Stühle. Das ganze zeigt sich jedoch im bleichen Rosenlichte
Simplizius. Mich trifft der Schlag, das wird doch ein schöner
Betrug sein. Ich glücklicher Mensch, das g'hört alles nicht mein.
Ewald (steckt die Fackel an die Wand, wo der Schreibtisch steht, setzt sich schnell und stützt das Haupt auf die Hand). Nun öffnen Sie, sagen Sie, ich dichte und wollte ungestört bleiben, und Sie hätten geschlafen.
Riegelsam. Brecht das Schloß auf. (Sie schlagen an die Tür,
Simplizius öffnet.)
Simplizius. Ist schon offen.
Sechzehnte Szene.
Vorige. Riegelsam (ein sehr dickleibiger Mann von heftigem
Temperament).