Gluthahn. Da gehst her. (Trautel kehrt um.) Jetzt wirst du doch einsehn, was d' für einen Mann an mir hast.
Trautel. Nu, ich glaub's.
Gluthahn. Unter andern, hast mich gern?
Trautel (ironisch). Nu, wer wird denn dich nicht gern haben.
Gluthahn. Küß' mir d' Hand.
Trautel (tut es und spricht im Abgehen seufzend). O Seligkeit!
(Geht ins Haus.)
Gluthahn (triumphierend). So muß man sich s' abrichten, dann weiß man, wer der Herr im Haus ist. Ich hätt' nicht nachgeben sollen, (heuchlerisch) aber mein Herz, ich bin gar zu gut.
Siebente Szene.
Voriger, Trautel mit einer leeren Flasche.
Gluthahn. Bist da? Da hast Geld, jetzt zieh dich.
Trautel (beiseite). Du lieber Gott, befrei' mich doch von mein' Leid, ich will ja gern sterben, daß ich nur den Mann nimmer sehn darf. (Geht gegen das Dorf ab.)