Marie. Traun, dann hört! Ich halte für besser, daß Ihr an Eure Arbeit denkt.
Klaus. Aber Jungfer, ein bischen Licht sollt' uns doch so viel nicht schaden.
Marie. Was Ihr Licht nennt! — Schweigen Sie nur, Klaus! Wer ein ordentlicher Mann ist, sorgt zuerst für einen guten Rock, dann meinetwegen für einen Ministerposten . . . O, Sie wollen hoch hinaus! Glück zu!
Klaus. Ihre Vorwürfe sind ungerecht.
Albert. Was bringt Dich so auf?!
Marie. 's ist nicht heut', wo ich erkenne, daß Du an Klaus Geschmack findest —
Klaus. He, bin ich ein Missethäter? Warum soll er nicht an mir Geschmack finden? Die Beweise, Jungfer, oder — Sturm und Hagel! . . .
Marie. Daß ich Ihr Schuld- und Schuldenregister nicht aufdecke!
Klaus. Ah, nur zu! Doch vergessen Sie nicht, daß ich Ihnen als Entgegnung einen Spiegel vorhalten könnte, der Ihre liebreizende Jungfräulichkeit, besonders vor dem frommen Albert, in keinem besonders günstigen Lichte darstellt.
Marie. Das wäre abscheuliche Verläumdung.