Questenberg. Ich bedaure Frau Polizeiräthin, daß der Herr Gemahl bettlägerig wurde — ach! der arme Mann nimmt's mit seiner Amtspflicht zu scharf!

v. Zitterwitz (stolz im Vorbeigehen). Genehmigen Sie meine Reverenz, lieber Oberbürgermeister. (Der Oberbürgermeister verbeugt sich tief).

Questenberg. Und nun vergessen wir doch die warme Suppe nicht . . . Willkommen, willkommen mein braver von Gnadenbrod. — Noch immer lendenlahm aus dem schleswig-holsteinischen Kriege? . . . Was macht der Fuß des braunen Wallach's mein Graf von Halleluja? — Freut mich, freut mich!

Vierte Scene.

Die Vorigen. Ein Sänger in feiner Toilette.

Der Sänger. Was ist des Deutschen beste Kunst? (Junge Leute an der Tafel unten lachen und rufen: bravo, bravo!)

v. Zitterwitz. Des Deutschen beste Kunst! Sonderbar, was versteht man darunter?

Blashammer (ihm einen Teller reichend, der von Hand zu Hand ging). Ich meines Theils denke, es ist die Eßkunst. — Stimmen Sie mir gefälligst bei, ich bitte . . .

v. Zitterwitz. Das sind ausländische Krebse? Ah ich aß sie einst in Paris en cabinet particulier mit einer allerliebsten Etudiante du quartier latin . . . Schein und Duft wässern den Gaumen . . . . (Nachdem er sich bedient und den Teller weiter gereicht zum Doctor): Den jungen Naseweisen da unten scheint das Lied schon bekannt zu sein, Ihnen auch?

Der Doctor. Freilich.