„Hinwerfen! Hinwerfen!“ schreien unsere Leute — der Einfachheit halber wollen wir Percys Partei „die unsrige“ nennen — und laufen mit geflügelter Eile auf ihn zu.
Kennedy war offenbar kein geübter Spieler, denn er zauderte; wer aber beim Fußball zaudert, der ist verloren. Langsam entschloß er sich zum ‚Schleppen‘. Allein schon nach wenigen Schritten war Donnel bei ihm und schlug ihm mit geschickter Hand den Ball zwischen den Armen weg, daß er hoch empor flog.
Jetzt galt es, den Ball durch Keenans Ziel zu treiben. Als derselbe wieder den Boden berührte, waren die Unsrigen schon in großer Zahl zur Stelle, und, angefeuert von ihrem Hauptmann und seinen Offizieren, machten sie die größten Anstrengungen, den Ball durch die Masse ihrer Gegner hindurchzubringen.
Aber auch Keenans Leute setzten alle Kraft und Behendigkeit ein, den Ball von ihrem bedrohten Ziele abzuhalten.
Währenddessen stand Percy an seinem Platz und wunderte sich baß, wohin wohl der Ball gekommen sein möge. Man sah nichts als ein dichtes Gewühl von Knaben, schiebend, springend, rufend, mit den Füßen schlagend, alles mit großem Eifer, aber nicht aufgeregt, erst recht nicht zornig. Der Ball dagegen war verschwunden.
Tom, dessen Posten sich nicht weit von demjenigen Percys befand, war inzwischen nicht in Anspruch genommen und benützte die Muße, um Purzelbäume zu schlagen. Da näherte sich Percy mit der Frage:
„Wo ist der Ball geblieben, Tom?“
„Das möchte eben ein jeder gern wissen.“
„Aber meiner Treu, Tom!“ fuhr Percy fort und schüttelte die Locken zurück, die er nicht mehr hatte. „Ist es möglich, daß eine solche Menge Knaben sich so zusammenpressen kann? Wie viele sind es wohl?“
„Alle, mit Ausnahme von Dir, mir und unsern sechs Zielwächtern, mehr als neunzig. — Jetzt Augen auf! Der Ball kann jeden Augenblick hierhin fliegen.“