Auch Großpapa Donnel und dessen gleichgesinnter Freund Georg Keenan hatten ihre Teilnahme zugesagt.

Da sie alle auf der ‚Ehrenliste‘ standen, so durften sie sich die Vergünstigung, allein auszugehen, unbedenklich versprechen.

Der ersehnte Tag kam, und gleich nach dem Frühstück sah man die kleine Gesellschaft, mit Fischgerätschaften ausgerüstet und mit Lebensmitteln reichlich versorgt, muntern Sinnes aus dem Hofe des Kollegs treten und die Richtung nach den Seen einschlagen.

„Welch ein prächtiger Morgen!“ sprach Keenan und atmete in langen Zügen die frische, kräftige Luft ein. „Man könnte beinahe poetisch werden!“

„O ja!“ sagte Percy entzückt:

„Manch prächt’gen Morgen hab’ ich schon geseh’n,

Mit Königsblick der Berge Gipfeln schmeichelnd.“

„Du Aufschneiderchen!“ scherzte Donnel. „Wo sind denn die Berge und die Gipfel?“

„Ich dachte nicht an bestimmte Berge. Hier in Kansas giebt es ja nur niedrige Hügel. Aber die Verse kamen mir so von selbst in den Sinn, als Georg sprach: Welch ein prächtiger Morgen. — Seht doch, wie die Dächer des Städtchens im ersten Sonnenlicht zittern!“

„Wie Tennyson so schön in seinem ‚Sonnenaufgang in Maurach‘ sagt,“ fuhr Georg mit verstelltem Ernste fort;