„Sollte es nicht in der Nähe eine Leiter geben?“ fragte er zaghaft.
Neues, herzliches Lachen begrüßte diese Bitte.
„O, was soll ich machen, was soll ich machen?“ jammerte Percy. „Noch nie war ich in einer so schrecklichen Lage.“ Seine Lippen zitterten, und die Augen wurden feucht.
Aber niemand hatte beabsichtigt, Percy weh zu thun.
„Es geht sehr einfach!“ sprach Donnel, der am allerwenigsten ein Mitgeschöpf betrübt sehen konnte. „Thu’ nur genau, was ich Dir sage. — Bring’ Deine beiden Füße nebeneinander auf den Ast, auf dem Dein linker Fuß steht! — Prächtig, Percy! — So, jetzt kniest Du auf diesen Ast und hältst Dich an dem obern Aste fest, auf dem Du gesessen hast. — Gut! — Jetzt fasse den untern Ast neben Deinen Knieen mit den Händen, und laß Dich getrost hinab!“
Percy, der auf seine Freunde großes Vertrauen setzte, wagte alles ohne Bedenken. So konnte ihn Donnel an den Füßen ergreifen und dann auf den Boden stellen.
Erfreut und beschämt zugleich blickte er um sich.
„Ich bin noch lange kein rechter Junge,“ sprach er. „Aber wenn mich je wieder eine Schildkröte bedroht, so werde ich es ganz anders machen — ich werde zeitig weglaufen.“