BERTHOLD VIERTEL: Die Spur • Gedichte

OTTOKAR BŘEZINA: Hymnen

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KURT WOLFF VERLAG • LEIPZIG

Pressestimmen
über die sechs ersten Hefte des
„JÜNGSTEN TAGES“

Professor Witkowski: „Ein neues verheißungsvolles Unternehmen. Der Gesamteindruck ist der einer kultivierten, nach starkem Leben verlangenden Dichterjugend.“

Zeitschrift für Bücherfreunde: „. . . am höchsten steht das Gespräch „Die Versuchung“ von Franz Werfel. Der Dichter zwischen Satan und Erzengel, ein nach außen gestelltes Innenbild der kämpfenden Wonnen, der Versuchungen und der seligen Erkenntnisse des Dichters von heute. Das ist wirklich ‚Jüngster Tag‘ . . .“

Die neue Rundschau: „Die Unmittelbarkeit, mit der Kafka statt der Realität die ihm eigentümliche Formsprache setzt, macht ihn der expressionistischen Richtung heutiger Malerei verwandt. Als er seine neue Novelle „Der Heizer“ schrieb, die in Amerika spielt, wollte er nichts von Amerika hören, obwohl er nie dort gewesen ist. Er schrieb das Amerika seines Kopfes, in dem die Freiheitsstatue keine Fackel, sondern ein Schwert trägt, weil dies besser in den Satz paßt. — Ich glaube, Walser hätte es ebenso gemacht.“

Berliner Börsen-Courier: „. . . So schafft der Dichter Carl Ehrenstein eine beziehungsreiche, an Klängen schon entzündete Kunst der bis zum Paradoxen verwickelten Urschmerzen. Seine Klagen werden hingesprochen wie Träume (immer denkt und glaubt man daran) zu erzählen sind. Und am Ende dieser wirklichen Gedichte in Prosa ist einem, als habe man eine weite Reise gemacht. Wir lieben dieses Buch . . . Es gibt Klänge, die das Herz zittern machen.“