— Ich bin in der Stimmung nicht. — Dazu bedarf es eines freien Kopfes und eines fröhlichen Herzens. — Schade, schade um die Gelegenheit!
... ich werde sagen, ich hätte mächtige Kristallspiegel über meinen Betten gehabt — hätte mir ein unbändiges Füllen gezogen — hätte es in langen schwarzseidenen Strümpfen und schwarzen Lackstiefeln und schwarzen, langen Glacé-Handschuhen, schwarzen Samt um den Hals, über den Teppich an mir vorbeistolzieren lassen — hätte es in einem Wahnsinnsanfall in meinen Kissen erwürgt ... ich werde lächeln wenn von Wollust die Rede ist ... ich werde —
Aufschreien! — Aufschreien! — Du sein, Ilse! — Priapia! — Besinnungslosigkeit! — Das nimmt die Kraft mir! — Dieses Glückskind, dieses Sonnenkind — dieses Freudenmädchen auf meinem Jammerweg! — — O! — O!
— — — — — — — — — — — — —
— — — — — — — — — — — — —
(Im Ufergebüsch)
Hab′ ich sie doch unwillkürlich wiedergefunden — die Rasenbank. Die Königskerzen scheinen gewachsen seit gestern. Der Ausblick zwischen den Weiden durch ist derselbe noch. — Der Fluß zieht schwer wie geschmolzenes Blei. Daß ich nicht vergesse ... (er zieht Frau Gabors Brief aus der Tasche und verbrennt ihn) — Wie die Funken irren — hin und her, kreuz und quer — Seelen! — Sternschnuppen! —
Eh′ ich angezündet, sah man die Gräser noch und einen Streifen am Horizont. — Jetzt ist es dunkel geworden. Jetzt gehe ich nicht mehr nach Hause.