Bis Palanka:
| Budytes flavus feldeggi | Falco naumanni naumanni. |
Ebenso allmählich sehen wir den faunistischen Übergang in umgekehrter Richtung sich vollziehen, wenn wir von den mitteleuropäischen Formen ausgehen und deren südliche Verbreitungsgrenzen feststellen. Hierbei fällt auf, daß Arten, welche bei uns auch oder ausschließlich in den Niederungen brüten, mit zunehmender Annäherung an die mediterrane Klimaprovinz das Flachland mehr und mehr räumen, um sich dafür im kühleren Gebirge anzusiedeln. Im mittleren Mazedonien sind diese Verhältnisse schon scharf betont. Dort brüten nicht im Tiefland und der submontanen Region, sondern
a) ausschließlich in den Wäldern der montanen, ja oft sogar in denen der subalpinen Region:
Serinus canaria serinus, Fringilla coelebs, Emberiza citrinella, Emberiza cia, Anthus trivialis, Certhia familiaris, Certhia brachydactyla, Ficedula albicollis, Phylloscopus collybita, Turdus philomelos, urdus viscivorus, Turdus merula, Erithacus rubecula;
b) nur in der alpinen Region:
Alauda arvensis, Saxicola rubetra, Prunella modularis, Phoenicurus ochruos gibraltariensis.
Die Nordgrenze Serbiens bildet annähernd die südliche Verbreitungsgrenze für:
| Budytes flavus flavus | Phylloscopus trochilus trochilus |
| Hippolais icterina | Sylvia hippolais hippolais. |
Bis zur Südgrenze geschlossener Fichtenwaldungen (Kopaonik-Planina, vielleicht sogar Schardakh) reicht das Brutgebiet vieler echter Nadelwaldbegleiter: