Jason.
Geh fort!

Medea.
Ich bitt dich, geh!

Gora (dumpf).
Hast mich gekauft? daß du mir sprichst als Herr?

Jason.
Die Hand zuckt nach dem Schwert. Geh weil's noch Zeit ist;
Mich hat's schon oft gelüstet, zu versuchen,
Ob deine Stirn so hart ist, als sie scheint.

(Medea führt die Widerstrebende begütigend fort.)

Jason (der sich auf einen Rasensitz niedergeworfen hat,
auf die Brust schlagend).
Zerspreng dein Haus, und mach dir brechend Luft! Da liegen sie,
die Türme von Korinth,
Am Meeresufer üppig hingelagert,
Die Wiege meiner goldnen Jugendzeit!
Dieselben, von derselben Sonn' erleuchtet,
Nur ich ein andrer, ich in mir verwandelt.
Ihr Götter! warum war so schön mein Morgen,
Wenn ihr den Abend mir so schwarz bestimmt.
O wär' es Nacht!

(Medea hat die Kinder aus dem Zelte geholt und führt sie an der
Hand vor Jason.)

Medea.
Hier sind zwei Kinder,
Die ihren Vater grüßen.

(Zu dem Knaben.)

Gib die Hand!
Hörst du? Die Hand!