(Der Vorhang fällt.)
Vierter Aufzug
(Offner Platz, im Hintergrunde das Meer. Rückwärts auf der linken Seite Heros Turm mit einem halb gegen das Meer gerichteten Fenster und einem schmalen Eingange, zu dem einige Stufen emporführen. Daneben am Ufer einige hochgewachsene Sträucher. Nach vorn auf derselben Seite laufen Schwibbögen und Säulen, die Nähe von Wohnungen bezeichnend. Die rechte Seite frei mit Bäumen. Quer in die Bühne hineinstehend eine steinerne Ruhebank.)
(Nach dem Aufziehen des Vorhanges hört man hinter der Szene)
Die Stimme des Tempelhüters.
Hierher, hierher, ihr Diener dieses Hauses!
(Dann tritt Hero ganz vorne rechts auf.)
Hero. Er ist hinüber. Allen Göttern Dank!
War's doch, als hätte sich das All verschworen
Ihn hier zu halten bis zum lichten Tag.
Ein Gehen war und Kommen ohne Ruh'.
Und er stand da, im Winkel still geduckt.
Da endlich kam der günst'ge Augenblick.—
Nun, er ist fort, und ich bin wieder ruhig.
(Auf derselben Seite, mehr nach rückwärts, kommt der Tempelhüter, ein Horn am Bande um den Leib, und einen Spieß auf der linken Schulter, ihr bei jeder Bewegung folgend.)
Tempelhüter.
Du sahst ihn wohl?
Hero. Wen doch?