Hero. Und ist der Mann so alt?

Priester.
Die Frau an seiner Seite—

Hero. Mutter! Mutter!

Priester.
Erbleichst du? Eilst den Lieben nicht entgegen
In froher Hast?

Hero. O laß mich sie betrachten!
Hab ich sie doch so lange nicht gesehn!

(Heros Eltern kommen.)

Vater.
Mein Kind! Hero, mein Kind!

Hero (auf ihre Mutter zueilend).
O meine Mutter!

Vater.
Sieh nur, wir kommen her, den weiten Weg—
Mein Atem wird schon kurz!—So fern vom Hause,
Als Zeugen deines götternahen Glücks.
Zu schauen, wie du in der Ahnen Spur
Antrittst das Recht, um das sie uns beneiden,
Die andern alle rings umher im Land;
Wie um das Amt, mit dem seit manchem Jahr
Bekleidet das Vertraun mich unsrer Stadt,
Und das—Die böse Brust!—Was wollt' ich sagen?
Nun ebendeshalb kamen wir hierher.
Ei, guten Morgen, Bruder!

Hero. Meine Mutter!