Prokop (gegen Ferdinand gewendet).
Ein Bürger, Herr, von Prag,
Mit seiner Tochter, die Euch dankt die Rettung.
Ein Mächtiger am Hof verfolgte sie;
Deshalb nun wollt' ich sie nach Dukla bringen
Zu einer Tante, die dort lebt im Schloß.
Allein der Kriegslärm, damals weit entfernt,
Er überholte uns auf unsrer Reise.
Seitdem nun irren wir auf Seitenwegen
Und hofften in dem Christenlager Schutz.
Leopold (Lukrezias Hand fassend).
Erholt Euch, schönes Kind.
Lukrezia (die Hand zurückziehend).
Nicht schön, doch ehrbar.
(Ramee und seine Begleiter kommen mit einem in einen dunkeln Mantel
Verhüllten zurück.)
Ramee. Den einz'gen nur gelang es zu ereilen.
Leopold. Verhüllt Ihr Euch? Es ist nicht Fastnachtzeit!
Die Fackel her!
(Ein Diener leuchtet hin.)
Lukrezia. O Gott, er ist's.
Erzherzog Ferdinand. Don Cäsar!
Prokop. Derselbe den wir flohn.