Biwoy. Allein—Wie heißt's?

Lapak (unwillig hervorsprechend).
Allein sie teilt mit keinem dieser Erde.
(Er geht wieder auf und nieder.)

Biwoy. Sie teilt, allein mit niemand. Guter Schwank!
(Aufstehend.)
Ich hab es satt. Ich sag euch, es ist Unsinn.
Der Widerspruch, ja die Unmöglichkeit
Geknüpft in Reimwerk um uns zu verspotten,
Und uns zu bannen fern von ihrem Hof,
Weil sie uns scheut und unsre Nähe fürchtet.
Wenn nicht der Sinn von Rätsel und von Kette
In jener Knechtschaft liegt, die uns ihr Vater
Vor Jahren auferlegt, und die sein Sprößling
Mit zarten Händen gern verdoppeln möchte.

Drum ist mein Rat: Geh' jeder auf sein Schloß;
Du Lapak, du bist weise, Domaslav
Bist reich, hast Diener, Schreiber, die dir helfen
Um auszuklügeln was vielleicht der Sinn.
Ich bin ein Mann des Schwerts. Gebt mir das Kleinod,
Ich will es hüten, daß, gelingt die Lösung,
Nicht einer ernte wo gesät für drei,
Und sich allein das Ziel der Werbung eigne.

Domaslav. Das darf nicht sein!

Biwoy (die Hand am Schwert).
Es darf nicht?

Lapak. Nein und nein!

Biwoy. So laßt das Los denn zwischen uns entscheiden.
Wir werden doch nicht wie die Blinden wandeln
Uns wechselseits umklammernd mit den Händen?
Geführt von jenem Gold als unserm Auge
Und jenem Knaben—Ruft den Knaben her!
Er soll entscheiden, werfen uns das Los.

Domaslav. Damit er rückgekehrt, am Hof Libussas
Uns ihren Weibern schildre zum Gespött?

Biwoy. Da hast du recht!